Barbara Wozniak sucht in ihren fotografischen Arbeiten die Poesie im ‚Täglichen’. Sie verändert mit der Sprache des Lichts die Wahrnehmung und die Sicht auf die Dinge. In der Konzentration auf das Detail erhalten sie ihre eigene Bedeutung, Selbstständigkeit und Aufmerksamkeit. Die Schönheit ihrer Strukturen wird deutlich und gelangt in das Bewusstsein. Die Öffnung der Räume, die Weite des Meeres und des Horizonts, Blicke auf Bäume und Landschaften geben den Gedanken Freiheit und Fantasie.
Konrad Stein sucht in seinen grafischen Arbeiten und programmierten Strukturen die Linien unserer Sinnlichkeit und unseres Denkens aufzuspüren und ‚bekömmliche’ Sichtweisen zu unterlaufen.
Was ist Struktur, was ist Sicht?
Ist es das Ausbrechen,
der Versuch dazu?
Alle Versuche, Eskapaden, ‚mosaikalische’ Lebens-Arrangements sind Äquivalenzen von Farbe, von SchwarzWeiß, sind Textur, Collage, Montage, Tirade, Ballade, Gedicht. Aber es gibt auch den losen Faden, Spiegelungen und Ver-Spiegelungen, unscharfe Übergänge. Reale und mathematische Strukturen werden in Kontrast gesetzt.
Die Textur des Sehens bietet sich zur Entschlüsselung an.
Weitere Informationen zu den Werken Barbara Wozniaks und Konrad Steins finden Sie auf ihrer Homepage unter: www.felidays.de
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